Sonntag, 3. Juni 2012

Amazon verschärft Regeln für Kindle-Shop


KDP eBook-Spam – Amazon verschärft Regeln für Kindle-Shop

Amazon hat die Richtlinien für die Veröffentlichung von eBooks via Kindle Direct Publishing (KDP)
in seinem Kindle-Shop verschärft. Damit soll vor allem eBook-Spam ein Riegel vorgeschoben werden.
Offenbar hat das Problem überhand genommen. Ab sofort behält sich Amazon das Recht vor, eBooks,
die gemeinfreie und andere nicht-exklusive Inhalte beinhalten,
vom Verkauf auf der KDP-Plattform auszuschließen.

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Neue Amazon-KDP-Richtlinien

Gemeint ist damit, dass eBook-Spammer offenbar zunehmend einfach Gratis-Inhalte aus dem Netz kopiert und als eBook zum Verkauf angeboten haben. Und so heißt es neuerdings in den Amazon-KDP-Richtlinien:

Wir akzeptieren keine Inhalte, die kostenlos im Internet erhältlich sind, sofern Sie nicht der Urheberrechtsinhaber dieser Inhalte sind. Wenn Sie Ihr Buch beispielsweise von einer Quelle erhalten haben, die Ihnen und anderen erlaubt, es weiterzuverkaufen, und der Inhalt ist kostenlos im Internet erhältlich, werden wir das Buch nicht im Kindle-Shop zum Verkauf anbieten.

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eBook-Veröffentlichung: Regeln verschärft

Mit der Verschärfung der Regeln für die eBook-Veröffentlichung könnte bei Amazon somit nicht nur bald Schluss für aus Wikipedia und Co. zusammengeklaute Texte sein, sondern auch für die Vielzahl an verschiedenen Versionen von gemeinfreien Texten – wenn sie nicht sowieso kostenlos angeboten werden. Auch schlecht formatierte eBooks oder Titel mit irreführenden Bildern oder Produktbeschreibungen sollen künftig vom Kindle-Shop fern gehalten werden.


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Kommentare:

  1. Ja gut so. Miese Qualität schadet dem Ruf aller Indie-Autoren.

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  2. Da gibt es nur ein Problem: Die Beschränkung auf kdp.
    Bei den Büchern nimmt Amazon neuerdings wieder aus Wikipedia zusammengeschnippselte Machwerke, die noch dazu nicht dem entsprechen, ws der Titel "verspricht".

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    1. Das ist allerdings mal wieder ärgerlich...

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